Einer Arthrose vorbeugen

Sportliche Betätigung als Präventionsmaßname

40095Um einer Arthrose vorzubeugen gilt Bewegung, also Sport, als das A und O. Auch wenn man zur Risikogruppe für eine Arthrose-Erkrankung gehört, kann eine angemessene sportliche Freizeitgestaltung einer Arthrose-Erkrankung vorbeugen. Eine gute gesundheitliche Verfassung kann einige Belastungen abfangen, entsprechend sollte jeder versuchen, die eigene Konstitution zu verbessern. Durch gezielte Übungen kann beispielsweise die Körperhaltung gestrafft, aufgerichtet und somit optimiert werden. Dies hat in den meisten Fällen dann eine gleichmäßigere Belastung der Gelenke bzw. des gesamten Bewegungsapparats zur Folge.

Darüber hinaus sollte man sich sportlich – natürlich in einem gesunden Maß – betätigen. Grundsätzlich ist es hierbei wichtig, die richtige Sportart auszuwählen und von den Sportarten, die die Gelenke sehr stark strapazieren wie etwa Fußball und Abfahrtsski, abzusehen. Geeignete Sportarten sind dagegen Skilanglaufen, Radfahren, Nordic-Walking und Schwimmen.

Richtige Körperhaltung

Menschen, die währen ihrer Arbeitszeit vorrangig sitzen, haben ein erhöhtes Arthrose-Risiko. Verdeutlichen kann man dies gut am Beispiel des Kniegelenkes: Während man sitzt, ist das Knie in der Regel gebeugt, so dass die Kniescheibe eng auf das Kniegelenk gedrückt wird. Auf Grund des permanenten Druckes kommt es schließlich zu einer Unterversorgung der beteiligten Gelenkflächen mit Nährstoffen. Hilfreich können in derartigen Fällen ergonomischere Arbeitsplatzbedingen sein, beispielsweise realisiert durch eine Fußbank unter dem Schreibtisch, wodurch eine Streckung des Beines erreicht wird.

Gesunde Ernährung und Fasten als Präventionsmaßnamen

Zur Arthrose-Prävention ist es ebenfalls ratsam, wenn man sich ausgewogen und gesund ernährt, da man so in der Regel sein Normalgewicht beibehält und die Gelenke nicht zusätzlich belastet werden.

vitalAuch das Fasten sowie Reduktionskost können bereits vorhandenes Übergewicht reduzieren und vor allem die Knie und die Hüftgelenke entlasten. Darüber hinaus hat dies positive Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem. Im Allgemeinen bedeutet Fasten hier jedoch nicht den Verzicht auf feste Nahrung schlechthin, sondern sollte vielmehr als Basis für eine dauerhafte Umstellung des Essverhaltens dienen. Zwar wird der anfängliche Gewichtsverlust enorm sein, dies allerdings nur für eine kurze Zeit. Das langfristig zu erreichende Ernährungsziel ist eine energiereduzierte Mischkost (Reduktionskost). Hierbei muss natürlich nicht grundsätzlich auf alles Ungesunde verzichtet werden, jedoch sollte ein gesundes Mittelmaß erreicht werden.

Mit gesunder Ernährung Stoffwechselstörungen vorbeugen

Folge einer derartigen Ernährungsumstellung sind meist ein verbesserter Stoffwechsel und eine Gewichtsreduktion. Statistiken besagen, dass eine Arthrose-Erkrankung so gut wie nie lediglich auf einen Verschleiß zurückzuführen ist, sondern meist von langfristigen, durch falsche Ernährung erworbenen Stoffwechselstörungen begünstigt wird, die sich in zu hohen Fett- und Blutzuckerwerden äußern. Durch Reduktionskost kann es schließlich gelingen, diese Parameter wieder zu normalisieren und einer Arthrose entgegenzuwirken.

Letzte Aktualisierung: 16.10.2013